Was ist Biomüll? Wie wird der Biomüll gesammelt?

Bioabfall ist ein homogenes Gemisch aus organisch gewachsenen Stoffen, wie sie z.B. in der Gartenproduktion und Nahrungsmittelzubereitung entstehen.

Die Sammlung des Biomülls in den Gemeinden erfolgt entweder über die Kommune oder einem nicht kommunalen Entsorger.

Dazu werden je nach Landkreisen/Städten verschieden oder gleich große Müllgefäße den Privathaushalten sowie Unternehmungen bereitgestellt.

Die Abfuhr erfolgt in der Regel jede 2. Woche, in der Saisonzeit jede Woche.

Laub

Bild 1: Laub

Laub – besonders in Gärten mit vielen Bäumen und Gehölzen, ist eine nicht unerhebliche Menge zu entsorgen, und oft ist die Biomülltonne nicht groß genug, um den Abfall aufzunehmen.
Der Kompost ist eine Lösung, sofern die vorhandene Masse dort Platz findet.

Wie also mit der Masse umgehen?

Laub kann auf die Beeten um Sträucher und Stauden verteilt werden und dient hier als Winterschutz.
Der Boden trocknet nicht vorschnell aus und bietet somit ein Reservoir für die Bodenfeuchte.

Mit dem Verrotten der Blätter, werden die freigesetzten Nährstoffe in den Boden übertragen und dienen als natürlicher Dünger.

In einer Ecke des Gartens, die windgeschützt gelegene sein sollte, das Laub zu einem Haufen zusammenrechen. Darin finden Tiere [Igel, Insekten usw.] ein Winterquartier.

Als Kompost ist es wichtig, dass dieser nicht nur aus Laub besteht, sondern zusammen mit anderen Garten- und Küchenabfällen vermischt wird.
Schwer verrottbare Blätter [Eiche, Kastanien, Walnuss und Pappel] sollten zuvor unter Zugabe von Kalk geschreddert werden.

Dennoch kann die Verwendung des Laubs Grenzen gesetzt werden; dann bietet sich weitere Alternativen an.
In vielen Kommunen finden regelmäßig Grüngutsammlungen statt, so dass das Laub über die Sammelfahrzeuge entsorgt werden können. Eine weitere Möglichkeit sind die Grüngutplätze oder die direkte Anlieferung zu einer Kompostierungsanlage.

[Quelle: Rhein-Main-Zeitung, 17.12.2016]